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Erste Contracting Lösung mit dem TGA 240

Aktualisiert: Jan 17

Ritter Leichtmetallguss, mit Sitz in Weinstadt Baden Württemberg, ist seit 1957 tätig als

Komponentenhersteller im Bereich Aluminiumdruckguss für die Automobilindustrie und darüber

hinaus. Als man uns mit dem Ziel kontaktierte Informationen zu ihrem aktuellen Druckluftsystem zu

gewinnen und möglichen Alternativen zur Verbesserung ihrer Anlageneffizienz zu erhalten, wurde

nicht bloß eine vollständige Inspektion des Druckluftsystems durchgeführt, sondern auch eine

Erfassung des Prozesswärmeverbrauches.


Die ersten Ergebnisse bestätigten, dass hier ein Kunde gut geeignet war, einen

erdgasmotorgetriebenen Luftkompressor, unser eigenes DHKW, den TGA 240, zu nutzen. Die ersten

Kundengespräche erweckten den Eindruck, dass es sich hier um einen finanziell intelligenten und

zukunftsorientierten Kunden handelt. Wir haben außerdem das Konzept eingeführt, das gesamte

Druckluftsystem in Auftrag zu geben, anstatt in dieses investieren zu müssen. An den anschließenden

Sitzungen nahm auch unser Vertragspartner, die Städtische Werke Kassel AG teil, ein über 100 Jahre

altes Energieunternehmen mit langjähriger Erfahrung auf dem Contracting-Markt.


Der Druckluftverbrauch von Ritter Leichtmetallguss war zwischen 40 m3/min und 80 m3/min bei 7,5

bar (g) für 5 Tage und 24 Stunden pro Woche sehr variabel. Unsere vorgeschlagene Lösung mit den

Städtischen Werken bestand darin, den TGA 240 mit einer Luftleistung von 37 m3/min bei 8 bar sowie

einen elektrischen Luftkompressor mit variabler Geschwindigkeit von 40 m3/min bei 8 bar (g) und zwei

weitere elektrische Kompressoren für weitere 40 m3/min einzuführen in Luftleistung als

Notstromversorgung. Wir nennen dies ein Hybrid-Druckluftsystem. Von Erdgasmotoren angetriebene

Kompressoren gekoppelt mit drehzahlveränderlichen Antriebskompressoren, die durch Kompressoren

mit fester Drehzahl unterstützt werden.


Das Vertragsangebot wurde so konzipiert, dass der Kunde nur für die erzeugte Druckluft zahlt, die

Druckluftkosten wären also nicht länger eine Kombination aus Fixkosten und variablen Kosten, was

die Identifizierung, Überprüfung und Kontrolle des Luftpreises im Grunde schwieriger macht als nötig.

Vielmehr handelte es sich nur noch um variable Kosten, in unseren Worten um das vierte

Versorgungsmedium nach Strom, Gas und Wasser, wodurch also nur für das gezahlt wurde, was

tatsächlich zu einem vorher festgelegten Preis verbraucht wird.


Mit der brandneuen Druckluftstation auf dem neuesten Stand der Technik konnte Ritter seine

Druckluftkosten um 35% senken und auch Notfallsicherungssysteme einführen. Abhängig von der

Jahreszeit und den Anforderungen aus der Produktion steigt die Gesamtersparnis von Ritter

gegenüber dem Vorjahr um bis zu 50%. Das gesamte System wird rund um die Uhr von der Software

der Städtischen Werke und von Rotonova für überwacht


Das ist Industrie 4.0 für Druckluft und so soll aus unserer Sicht die Zukunft der Druckluft aussehen. Mit

der Einführung des neuen BAFA-Reglements für DHKW-Anlagen können Sie bis zu 40% Ihrer

Investition einlösen, wenn Sie 50% der von Ihrer DHKW-Anlage zurückgewonnenen Wärme nutzen

können.


Mit der Umstellung auf DHKW-Contracting-Lösungen konnte Ritter unser gesamtes Angebot nutzen,

die energieeffizienteste Druckluftlösung einsetzen und zeitgleich der Energiewende in Deutschland zu

einer nachhaltigen Zukunft verhelfen. Also, wer kommt als nächstes?

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